Christoph Strässer

10.10.2005

Sozialdemokratischer Reformkurs muss in einer großen Koalition fortgesetzt werden

„Meine Wunschkonstellation ist das nicht. Ich hätte mir gewünscht, dass Gerhard Schröder Bundeskanzler bleibt. Wir werden auch in einer neuen Regierung seinen sozialdemokratischen Kurs fortsetzen: Erneuerung und Zusammenhalt. Münsters direkt gewählter Bundestagsabgeordneter Christoph Strässer (SPD) fordert für die nun beginnenden Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU/CSU die Umsetzung wesentlicher Inhalte aus dem Wahlmanifest der SPD: „Wir kämpfen für den Erhalt der Arbeitnehmerrechte, für mehr Chancen für Familie, für mehr Investitionen in Bildung und Wissenschaft, für ein gerechtes Gesundheitswesen, für gesellschaftliche Erneuerung und für unsere bewährte Friedenspolitik.“ Eine große Koalition biete zudem die Chance, wichtige Reformen mit vereinten Kräften anzupacken. „Die Föderalismusreform muss kommen“, so der Abgeordnete. Gerade in einer Zusammenarbeit mit der Union sei eine sozialdemokratische Handschrift gefragt. Christoph Strässer: „Die SPD wurde gewählt, damit wirtschaftliche Vernunft und Gerechtigkeit kein Gegensatz sind. Diesen Kurs müssen wir auch in den nächsten Jahren fortsetzen.“