Christoph Strässer

24.08.2005

Klimaschutz unverzichtbar

„Die Waldbrände durch Dürre in Südeuropa und die Flutkatastrophe in Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigen: wir brauchen nicht weniger Anstrengungen im Klimaschutz, sondern mehr – und zwar weltweit!“ - für Münsters SPD-Bundestagsabgeordneten Christoph Strässer sind die extremen Wettersituationen in Europa weitere Signale für den beginnenden Klimawandel. „Genau wie das Abschmelzen der Pole zeigen diese Unwetter, dass mangelnder Umweltschutz uns allen früher oder später teuer zu stehen kommt.“ Deutschland sei zwar Weltmeister in der Reduzierung der Treibhausgase, doch es gebe weiter viel zu tun. So hänge die internationale Konkurrenz deutsche Autohersteller bei energiesparenden Autos mehr und mehr ab. „Das kostet übrigens auch Arbeitsplätze“, so Christoph Strässer. Auch bei der Energieeffizienz müsse sich Deutschland noch mehr anstrengen. Erste Schritte hier seien die erfolgreichen Förderprogramme der Bundesregierung für Wärmedämmung von Wohnungen. In der Energiepolitik komme die Förderung nach billigem Atomstrom langfristig sehr teuer, fürchtet Strässer: „Beim Klimaschutz kommen wir mit der gefährlichen Steinzeit-Atomtechnik nicht weiter. Wir brauchen moderne Gas- und Kohlekraftwerke und noch bessere Marktchancen für Biomasse, Wind und Sonne. Dürre und Flut beweisen: Wer jetzt nicht handelt, wird es in einigen Jahren bitter bereuen.“