Christoph Strässer

14.06.2005

CDU in der Regierung - weniger Geld in der Tasche

„Der CDU-Wirtschaftsrat spricht aus, was sich Merkel nicht zu sagen traut: Niedriglöhne ausweiten, Arbeitnehmerrechte streichen, Steuergeschenke für Superreiche, Mehrbelastung für mittlere und geringe Einkommen“ – Christoph Strässer (SPD), Münsters direkt gewählter Bundestagsabgeordneter, zeigt sich entsetzt vom am Montag veröffentlichten Sofortprogramm des CDU-Wirtschaftsrates: „Jeder Arbeitnehmer kann jetzt schwarz auf weiß nachlesen: CDU in der Regierung – weniger Geld in der Tasche“. Die geplanten Kürzungen bedeuteten nicht nur finanzielle Belastungen für Arbeitnehmer, sondern auch weniger Mitspracherechte und weniger Teilhabe an wichtigen Entscheidungen. Die CDU verrate mit diesen Vorschlägen ihr früheres Ideal einer Sozialen Marktwirtschaft, so Christoph Strässer: „Die CDU fordert `Vorfahrt für Arbeit´ und meint Vorfahrt für Marktradikalismus, Sackgasse für den Sozialstaat.“