Christoph Strässer

02.06.2005

„Landwirtschaft in Münster ist wichtiges Standbein!“

„Ärmel hochkrempeln und anpacken“ – damit war für Christoph Strässer, Münsters SPD-Bundestagsabgeordneten, nicht nur die bevorstehende Bundestagswahl gemeint, sondern auch sein Arbeitstag auf den Bauernhof. Dieser Termin war schon etwas Besonderes für Strässer, der die SPD-Landtagsabgeordnete Svenja Schulze als Verstärkung mitgebracht hatte. Der Landwirtschaftbetrieb Georg Schulzedieckhoff gewährte den beiden Politikern einen Tag lang den Einblick ins münsteraner Landleben – mit allem was dazu gehört. Um 7 Uhr morgens stand das Melken der Kühe auf dem Programm. Anschließend wurden die Kälber gefüttert und auch beim Stall ausmisten haben die beiden Politiker mit angepackt. „Die Landwirte sind ein wichtiges Standbein für Münster“, so Christoph Strässer, „daher ist es uns auch wichtig das Gespräch mit ihnen zu suchen und zu erfahren, wie ihr Arbeitsalltag aussieht.“ Anschließend diskutierten Strässer und Schulze mit Vertretern aus dem Landwirtschaftsbereich, unter ihnen der Landwirt Georg Schulzedieckhoff, der Referent für Vieh und Fleisch vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband, Dr. Schlindwein, sowie Heinz-Georg Buddenbäumer und Frau Dickmann vom Landwirtschaftlichen Kreisverband. Zentrales Thema in dem Gespräch waren die Reformen der EU und ihre Auswirkungen auf die deutsche Landwirtschaft. „Wir wollen im persönlichen Gespräch mit den Landwirten vor Ort erfahren, wie sie die Reformen aus Brüssel wahrnehmen und was diese für sie bedeuten“, so Schulze und Strässer. Die Landwirte und die beiden Politiker waren sich darin einig, auch in Zukunft verstärkt den Dialog zu suchen und den Meinungsaustausch beizubehalten.