Christoph Strässer

27.04.2005

„Harter Kampf“ lohnte sich

„Der verminderte Geräuschpegel ist einigen Roxelern jetzt schon positiv aufgefallen, also hat sich die Maßnahme doch gelohnt.“ Wolfgang Heuer, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Münster, machte sich gestern gemeinsam mit Christoph Strässer (MdB) und dem Bezirksvertreter Philip Hagemann vor ort ein Bild von den Arbeiten am Lärmschutzwall (Westseite) in Roxel. Und er war begeistert vom Fortschritt, denn der erste Bauabschnitt ist so gut wie fertig gestellt. In den vergangenen Tagen wurde die Baustraße zurück gebaut. Jetzt geht es auf der anderen Straßenseite der Autobahnbrücke weiter. Begonnen wurde mit den Arbeiten vor rund drei Monaten. Mit der Fertigstellung der Lärmschutzwälle- und wände bis zu der Raststätte rechnet Heuer im Sommer diesen Jahres. Dann wird mit der Errichtung des Lärmschutzes auf der Ostseite (also von Roxel aus kommend in Richtung Münster hinter der Autobahnbrücke) begonnen. Nach Auskunft des verantwortlich zeichnenden „Landesbetriebs Straßenbau NRW“ sollen alle Lärmschutzanlagen 2007 stehen. „Anlass für den Bau der Lärmschutzanlagen ist der unmittelbar bevorstehende sechsstreifige Ausbau der Fahrbahn der A1 zwischen den Autobahnkreuzen Münster-Süd und Münster-Nord“, so Heuer. Er habe sich im Jahr 2003 gegenüber dem „Landesbetrieb Straßenbau NRW“ dafür eingesetzt, den Bau der Lärmschutzanlagen in Höhe von Roxel vorzuziehen. „Die Entscheidung darüber fiel dann im vergangenen Jahr“, freut sich Heuer. Und Christoph Strässer ergänzt: „Das dürfte in Nordrhein-Westfalen einmalig sein, dass eine Lärmschutzmaßnahme vor dem eigentlichen Ausbau einer Autobahn erfolgt.“ Das dies geklappt habe (Strässer: „Das war ein harter Kampf.“) sei umso erfreulicher. […] MZ vom 27.04.2005