Christoph Strässer

14.04.2005

Wasser- und Schifffahrtsdirektion in Münster bleibt erhalten

Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion West in Münster bliebe erhalten, hieß es aus Berlin. Bundesverkehrsminister Stolpe unterstrich die Bedeutung der Binnenwasserstraßen und der deutschen Seewasserstraßen für die Verkehrspolitik wie für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die bestehenden Standorte werden erhalten. Der Transport auf den See- und Binnenwasserstraßen, so der Bundesverkehrsminister, sei unübertroffen kostengünstig und sicher. Ein wirtschaftlich leistungsfähiges Wasserstraßennetz sei unverzichtbar für den Standort Deutschland. Der Minister verwies darauf, dass die deutschen Wasserstraßen in der deutschen Bucht und der Ostsee zu den am dichtesten befahrenen Revieren der Welt gehören. Allein über diese Seewasserstraßen wird rund ein Viertel des deutschen Außenhandels abgewickelt. Auf den Binnenwasserstraßen wird eine Güterverkehrleistung bewältigt, die etwa 90% der Güterverkehrsleistung der Bahn entspricht. Über 1 Millionen Arbeitsplätze sind direkt oder indirekt von den Wasserstraßen der See- und Binnenhäfen abhängig. Strässer war erfreut, dass Minister Stolpe sich von den Argumenten aus Münster überzeugen ließ. „Die vielfältigen Aufgaben erfordern eine effiziente und leistungsfähige Wasser- und Schifffahrtsdirektion, gerade auch mit hoher regionaler Präsenz.“ Damit bleibe Münster ein wichtiger Standort für den Wasser- und Schifffahrtsverkehr, so Strässer abschließend.