Christoph Strässer

10.02.2005

6-spuriger Ausbau der A1 geht weiter zügig voran

Zu einem letzten Gedankenaustausch traf Christoph Strässer, SPD-MdB, den Leiter des Landesbetriebes Straßebau NRW, Botho Mechias. Svenja Schulze, SPD-MdL, und Dr. Anna Boos, Landtagskandidatin, begleiteten Strässer bei seinem Besuch. Mechias, der Ende Februar in den Ruhestand geht, informierte seine Gäste über die aktuellen Verkehrsplanungen in und um Münster. Erfreulich sei, so Mechias, dass der Ausbau der A1 weiter zügig voran gehe. Der 6-spurige Ausbau der A1 von Münster Süd bis zur Raststätte werde bis zum Sommer dieses Jahres abgeschlossen sein. Direkt nach den Sommerferien werde der Abschnitt von der Raststätte bis zum Autobahnkreuz Münster-Nord in Angriff genommen. Zeitgleich werden die Lärmschutzanlagen wesentlich verbessert. Von Strässer und Schulze wurden die Planungen für die Erweitung der Raststätte Münsterland angesprochen, wobei Mechias mitteilte, dass hinsichtlich des bekannten Planungsstandes keine neuen Erkenntnisse vorliegen. Die Politiker wiesen darauf hin, dass nach wie vor erhebliche Bedenken gegen den geplanten Ausbau bestehen und verwiesen in soweit nochmals auf den einstimmigen Ratsbeschluss der Stadt Münster aus dem vergangenen Jahr. Mechias informierte weiter über den Stand der Planungen für die Umgehungsstraße. Der Bauabschnitt Mauritz gehe 2005 ins Planfeststellungsverfahren. Danach würden die Pläne in einer Bürgeranhörung, wie gesetzlich vorgeschrieben, erörtert werden. Dort könnten betroffene Anwohner Anregungen einbringen. Strässer dazu: „Dieser Weg steht selbstverständlich auch beispielsweise Anwohnern der Wolbecker Straße offen, die dort ihre Einwendungen gegen die Planungen an dieser Stelle vorbringen können“. Auf Nachfragen von Dr. Anna Boos, Landtagskandidatin, zur Nordtangente erläuterte Mechias, dass es derzeit keinen Planungsbedarf in seinem Hause gebe. MdB Strässer für Berlin und MdL Schulze für Düsseldorf versprachen weiterhin konstruktive Begleitung und Unterstützung bei der Umsetzung dieser und vieler anderer Bauvorhaben. Mit einem persönlichen Dankeschön für lange Jahre konstruktiver Zusammenarbeit und guten Wünschen für die Zukunft verabschiedete sich Strässer.