Christoph Strässer

08.02.2005

Strässer wirbt für den Erhalt des Westpreußisches Landesmuseums in Münster

„Als Abgeordneter des Wahlkreises Münster möchte ich Sie dringend bitten, sich für einen Verbleib des Westpreußischen Landesmuseums einzusetzen“, forderte Christoph Strässer in einem Brief an die Staatsministerin Weiss. Strässer hatte sich – gemeinsam mit dem örtlichen Ratsherrn der SPD, Kurt Pölling – zu einem Informationsaustausch mit dem Leiter des Muesums, Dr. Lothar Hyss, getroffen. Anlass war die erneute Debatte über eine Zusammenlegung mit dem Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg. Dr. Hyss wies in dem Gespräch auf die Aktivitäten zur Verbreitung der Basis des Museums hin und deutete an, dass Vertragsgespräche über eine Ausweitungen des nutzbaren Raumes mit dem Eigentümer von Gebäude und Grundstück ebenso auf guten Wege seinen wie die Verhandlungen über ein Finanzkonzept mit allen Beteiligten. „Das Museum hat in den letzten Jahren, nicht zuletzt Dank des außergewöhnlichen Engagements von Dr. Hyss eine außerordentlich positive Entwicklung genommen und ist aus der kulturellen Landschaft Münsters, des Münsterlandes und der Region Westfalens nicht mehr hinweg zu denken. Es leistet gerade in der ja nicht einfachen Diskussion über die Geschichte Deutschland und Polens einen wertvollen Beitrag zum Verständnis und zur Aussöhnung der beiden Völker“ so Strässer weiter in seinem Brief an die Staatsministerin Weiss. Strässer setzt darauf, dass Staatsministerin Weiss schnell eine Standortentscheidung für Münster treffen werde und so die handelnden Akteure Planungssicherheit für die Weiterentwicklung des Museums erhalten.