Christoph Strässer

22.12.2004

Meyer-Rücktritt: Alle Fakten müssen auf den Tisch - NRW-CDU nicht regierungsfähig

„Laurenz Meyers Rücktritt kommt viel zu spät und geschieht nur, weil die Öffentlichkeit nicht lockergelassen hat“ – Christoph Strässer (SPD), Münsters direkt gewählter Bundestagsabgeordneter, begrüßt zwar den Rückzug des CDU-Generalsekretärs, kritisiert aber das Verhalten der CDU: „Meyer ist sich bis heute keines Unrechts bewusst. Frau Merkel störte seine Selbstbedienungsmentalität offenbar nicht, sie hat ihn nur aus Angst vor eigenem Machtverlust fallen lassen.“ Damit, dass Meyer einen Teil seiner Dreifachbezüge im Nachhinein spenden wolle, sei diese Sache nicht ausgestanden. „Alles muss auf den Tisch, und zwar sofort.“ Es müsse Schluss damit sein, dass die Wahrheit aus Angst vor den Wählern nur scheibchenweise ans Licht komme, so Christoph Strässer: “Die Affären Meyer, Arentz und Blömer zeigen: Die NRW-CDU ist für alles gut, aber nicht fürs Regieren.“