Christoph Strässer

16.12.2004

Mehr Wissenschaft für Münster

Christoph Strässer, Münsters direkt gewählter Bundestagsabgeordneter, ist froh über die Entscheidung der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz. Denn diese beschloss auf ihrer 10. Jahreshauptversammlung in Berlin, dass das Institut für Arterioskleroseforschung an der Universität Münster zum 1. Januar 2005 ein Leibniz-Institut wird. Damit wird das münstersche Institut nun definitiv ab Beginn des nächsten Jahres von Bund und Ländern gemeinsam mit jährlich insgesamt 4,1 Millionen Euro finanziert. „Ich bin sehr zufrieden, dass diese gemeinsame Finanzierung zustande gekommen ist. So leisten der Bund und das Land einen großen Beitrag zum Ausbau des Wissenschaftstandortes Münster“, so Strässer. Neben dem Max-Planck-Institut für Molekulare Biomedizin verfügt Münster ab Januar 2005 somit über zwei Einrichtungen der Spitzenforschung, die von Bund und Ländern gemeinsam finanziert werden. Das 1970 vom Land Nordrhein-Westfalen gegründete Institut ist bislang bundesweit das einzige Zentrum zur Erforschung der Ursachen, der Prävention und der Therapie von Gefäßverkalkungen und ihrer lebensbedrohlichen Auswirkungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Das Institut ist in diesem Forschungsbereich führend in Deutschland und hat eine hohe internationale Reputation. „Die Bund-Länderfinanzierung verspricht somit nicht nur einen großen Gewinn für den Forschungsstandort Münster, sondern auch eine entscheidende Förderung der Herzinfarktforschung im Allgemeinen“, so Strässer weiter.