Christoph Strässer

04.08.2004

Christoph Strässer: Klares Nein zum CDU-Studiensteuer-Vorschlag - Universitäten brauchen die Besten, nicht die Reichsten

„Auch in der Hochschulpolitik verabschiedet sich die CDU vom Sozialstaat – eine Studiensteuer ist der falsche Weg!“ – Christoph Strässer, Münsters direkt gewählter Bundestagsabgeordneter und SPD-Oberbürgermeisterkandidat lehnt den CDU-Vorschlag von Studiengebühren für das Erststudium strikt ab: „Deutschland hat im internationalen Vergleich trotz verbesserter Bafög-Konditionen noch immer zu wenige Hochschulabsolventen. Der CDU-Plan für Studiengebühren ab dem ersten Semester ist daher nicht nur unsozial, sondern auch schädlich für Wirtschaft und Arbeitsplätze in Deutschland“. Es sei bewiesen, dass gerade Kinder aus Nicht-Akademiker-Haushalten durch Gebühren vom Studium abgeschreckt würden, so Strässer: „Wenn die CDU in Düsseldorf und Berlin regieren würde, könnten nur noch die Reichen studieren. Die CDU Münster hüllt sich zu diesem Vorschlag bis zur Kommunalwahl mal wieder in Schweigen – genau wie beim Kündigungsschutz.“ Ein „sozialer Nummerus clausus“ über Studiengebühren sei mit der Bundesregierung und der NRW-Landesregierung nicht zu machen, stellt Christoph Strässer klar: „Wir brauchen an den Universitäten nicht die Reichsten, sondern die Besten.“